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Vorberichte: VfR Aalen - TuS Koblenz

 
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TuS-Peter
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Anmeldungsdatum: 17.12.2007
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BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2010 21:22    Titel: Vorberichte: VfR Aalen - TuS Koblenz Antworten mit Zitat

Zitat:
Marschieren bis zum Umfallen
Fußball, 3. Liga: VfR Aalen erwartet zum ersten Heimspiel Ex-Trainer Sander mit Zweitliga-Absteiger Koblenz


Ob dem VfR Aalen am Samstag die Sonne lacht zum ersten Heimspiel dieser Drittligasaison in der Aalener Scholz-Arena (14 Uhr) ist ungewiss. Sicher jedenfalls ist, dass sich die Jungs von Trainer Rainer Scharinger gegen die TuS Koblenz besser verkaufen wollen als beim Saisonauftakt in Rostock.

WERNER RÖHRICH

Der VfR Aalen will beim ersten Heimspiel gegen Koblenz nicht – wie beim Saisonauftakt in Rostock – unter die Räder kommen. Im Bild VfR-Keeper Daniel Bernhardt gegen Rostocks Tobias Jänicke. (Foto imago)

Beide Gegner, Rostock und Koblenz, haben eines gemein. Sie kommen beide aus der 2. Liga und haben bzw. hatten nicht nur deshalb die Favoritenrolle inne. Für Aalens Cheftrainer Rainer Scharinger ist das kein Grund, bereits im Vorhinein klein beizugeben. „Wir brauchen die Punkte auch. Zum einen für unser Konto im Kampf gegen den Abstieg. Und zum anderen für unser Selbstbewusstsein. Für unsere jungen Spieler wäre ganz wichtig, zu sehen, dass sie gegen solche Gegner bestehen können.“ Genau deshalb verspicht Scharinger: „Wir werden marschieren bis zum Umfallen. Das verspreche ich.“

Dabei soll es den Koblenzern von Ex-VfR-Coach Petrik Sander nicht so leicht gemacht werden wie zuletzt Rostock. An der Ostsee hat sich der VfR vergangene Woche nämlich genau in der Phase, als er drauf und dran war, den Hanseaten die Stirn zu bieten und sie selbst unter Druck zu setzen, das 0:1 eingefangen. „Wir waren in einigen Situationen zu unbedarft und haben dem Gegner zu viele Räume gegeben.“, konstatierte Scharinger. Mit seinen Spielern hat er in dieser Woche ausführlich darüber gesprochen. „Wenn die 0:3-Niederlage in Rostock etwas Gutes hattte, dann das, dass jetzt wirklich jeder weiß, dass wir im Abstiegskampf stecken. Die 3. Liga ist einfach ein anderes Kaliber. Fehler werden – anders als noch in der Regionalliga – gnadenlos bestraft. Wir müssen vor allem auch in Eins-zu-eins-Situationen stärker werden,“ sagt Scharinger und ist sich sicher, dass seine Fußballprofis aus dem Rostock-Spiel einiges gelernt haben, das sie gegen Koblenz umsetzen werden.

Jedenfalls, so der VfR-Chefcoach, blicke er auf eine gute Trainingswoche zurück, in der wieder „an einigen Rädchen gedreht wurde, um Dinge zu verbessern.“ Überhaupt sei in dieser Phase jede Trainingswoche wichtig, um den Entwicklungsprozess weiter nach vorne zu bringen.

Dass auch bei den Koblenzern nicht alles so lief, wie sie es sich vorgestellt haben, sieht Scharinger relativiert. Die Gäste aus der Pfalz gehen schließlich mit anderen Erwartungen in die Saison wie Aufsteiger Aalen; auch wenn sich das Gesicht von Sanders Team nach dem Abstieg erheblich verändert hat. „Für den Anfang müssen wir zufrieden sein. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen“, blickte Lukas Nottbeck, der noch vor einem Jahr zum Bundesligakader des 1.FC Köln gehörte, genuso wie Dieter Paucken. Der 28-jährige Keeper im Kasten von Koblenz hat der TuS gegen Aalens Namenspartner Ahlen das Unentschieden gerettet. „Dafür bin ich ja da“, sagte er nach dem Schlusspfiff lapidar. „Jetzt müssen wir in Aalen nachlegen.“

Die Elf von Rainer Scharinger will alles dafür tun, dass es soweit nicht kommt. „Natürlich ist Koblenz der große Favorit“, sagt Scharinger. „Wir werden aber sicherlich nicht mit großen Augen dastehen“, betont er – wohl wissend, dass seine Elf in Rostock aufgrund der gewaltigen Hansa-Fankulisse im Stadion in den ersten Minuten wie konsterniert gewirkt hat. „Wir werden marschieren bis zum Umfallen. Ich verspreche es für meine Mannschaft. Die Jungs sind angefressen von dieser Niederlage. Wir werden aber eines auch nicht tun: nämlich so unbedarft nach vorne rennen wie in Rostock. Wir können unsere Situation schon realistisch einschätzen.“ Scharinger weiß auch: „Wenn wir in Rückstand geraten, wird es verdammt schwer.“ Deshalb: „Ein Führungstor würde uns natürlich gut tun.“ Auch für die Psyche.

Dass mit Petrik Sander der Ex-VfR-Coach jetzt bei TuS auf der Trainerbank sitzt, den er im Sommer vergangenen Jahres beim Abstieg aus der 3. Liga beerbt hat, ist für Rainer Scharinger nicht von Bedeutung. „Petrik Sander ist für mich ein Trainerkollege, den ich zwar kaum kennengelernt habe, mit dem ich aber gute Gespräche geführt habe.“

Neben Sander wird am Samstag noch ein alter Bekannter in Aalen auf dem Platz stehen. Marcus Steegmann war gegen Ahlen einer der drei Stürmer im TuS-Angriff; neben Massimo Cannizzaro, der zu den torgefährlichsten Stürmer der Liga gezählt wird, und Johannes Rahn.
Inwiefern in Aalen beim VfR dieselbe Elf auf dem Platz stehen wird wie in Rostock, konnte Scharinger noch nicht sagen.

So könnten sie spielen:
VfR Aalen: Bernhardt – Scheuring, Hofmann, Sulu, Bauer – Barg, Dausch, Schön, Kettemann – Lechleiter, Soriano.


Quelle: Schwäbische Post
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TuSThomas
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Anmeldungsdatum: 16.12.2007
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 30, 2010 07:13    Titel: Antworten mit Zitat

TuS will beim Aufsteiger nachlegen

Fußball: Vor der Partie gegen Aalen legt Sander den Schwerpunkt auf den Angriff – Pospischil und Cannizzaro angeschlagen

Nach dem 0:0 zum Saisonauftakt gegen Rot Weiss Ahlen misst die TuS Koblenz in der Auswärtspartie beim VfR Aalen weiter ihr Kräftepotenzial in der Dritten Liga. Trainer Petrik Sander fordert besonders in der Offensive eine Leistungssteigerung.

Koblenz. Einen Punkt gegen das Ahlen in Westfalen haben sie bereits im Sack, nun sollen gegen dessen Fast-Namensvetter aus dem Süden der Republik die nächsten Zähler folgen. Nach dem 0:0 gegen Rot Weiss Ahlen am ersten Spieltag geht es für die TuS Koblenz im morgigen Auswärtsspiel beim Aufsteiger VfR Aalen (14 Uhr) aber nicht nur um Zählbares. Trainer Petrik Sander erhofft sich auch weitere Aufschlüsse über das wahre Leistungspotenzial des neuen Teams: „Nach dem ersten Spiel wissen wir noch nicht, wo wir stehen. Da wird die morgige Partie mehr Aussagekraft haben, weil wir dann auch einen Quervergleich zu Rostock ziehen können.“

Gegen die Hanseaten hatte Aalen seinen Auftakt relativ deutlich mit 0:3 verloren. Ein Ergebnis, das nach Sanders Beobachtungen allerdings über den Spielverlauf hinwegtäuscht: „Die Aalener haben zu Beginn durchaus gut mitgespielt und waren nicht so unterlegen, wie es das Ergebnis vermuten lässt.“ Und so misst der Coach den Worten des Gegners, wonach die TuS als klarer Favorit in die Partie startet, wenig Bedeutung bei. „Ich würde das doch genauso machen“, sagte er mit einem Lachen.

Selbiges verging ihm im gestrigen Training allerdings sichtlich. Stürmer Jan Hawel konnte berufsbedingt nicht an der Einheit teilnehmen. Eine Tatsache, für die der Übungsleiter erkennbar wenig Verständnis aufbringen konnte. Wegen muskulärer Beschwerden mussten Mittelfeldakteur Christian Pospischil und Angreifer Massimo Cannizzaro passen. Zwar bezeichnete Sander die Trainingspause bei beiden als „reine Vorsichtsmaßnahme“, zumindest hinter dem Einsatz von Pospischil setzte Sander aber ein Fragezeichen.

Welches Personal Sander auch immer auf den Platz schicken wird, für die Partie in Aalen hat er klare Zielsetzungen. Den Trainingsschwerpunkt legte er in dieser Woche ausnahmslos auf die Offensive. Die vielen Querpässe aus dem Auftaktspiel möchte er nicht mehr sehen. Stattdessen fordert der Coach überlegte Zuspiele in die Tiefe, um die gegnerische Defensive vor Probleme zu stellen. „Die Spieler haben im Training genug Tipps bekommen, jetzt müssen sie es auf dem Rasen umsetzen.“

Ob Sander wieder auf drei Stürmer setzt oder das Mittelfeld mit einem vierten Mann stärken möchte, ließ er offen. Wichtig sei vor allem, dass die Mannschaft den Kampf annehme und mit einem geschossenen Tor zurückkehre. „Aalen lebt derzeit noch von einer großen Euphorie und dem jugendlichen Elan. Aber wenn wir sie richtig unter Druck setzen, werden auch sie in der Defensive Fehler machen. Die müssen wir dann einfach auch mal ausnutzen.“ Wenn das gelingt, ist er guter Dinge, dass man aus Schwaben etwas Zählbares mitbringen kann.Tobias Küpper

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 30. Juli 2010, Seite 11.
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TuSThomas
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 30, 2010 07:14    Titel: Antworten mit Zitat

VfR Aalen: Erfolg durch Bescheidenheit
TuS-Gegner setzt auf ein Team von Namenlosen

Aalen. Man ist bescheidener geworden auf der Ostalb. Vorbei sind die Zeiten, da der VfR Aalen mit teuren Neuverpflichtungen mit aller Macht in den „großen“ Profifußball wollte. Zwei Jahre ist das jetzt her, die ehrgeizige Mission wurde zum Rohrkrepierer und endete mit dem Abstieg in die Regionalliga.

Es scheint, als wären die Schwaben aus dem Unheil klug geworden, seither ist vieles anders in Aalen. Nachdem Rainer Scharinger den Abstieg quasi nur noch verwalten konnte, hat der Trainer das Jahr in der Regionalliga dazu genutzt, die Mannschaft komplett neu aufzustellen. Bis auf Robert Lechleiter, der schon in Unterhaching und Rostock in der Zweiten Liga aktiv war, setzte der Coach auf ein Team von Namenlosen – und ist damit glänzend gefahren.

Dem VfR gelang souverän der Schritt zurück in die Drittklassigkeit, verständlich, dass der einstige TuS-Rivale aus gemeinsamen Regionalliga-Zeiten dort auch bleiben will. Denn alles andere, so macht Scharinger deutlich, kann nach dem Aufstieg auch gar nicht das Ziel sein. Zwar umfasst der Kader nicht weniger als 30 Akteure, 22 davon haben aber noch keine Minute in der Dritten Liga gespielt. „Für uns zählt nur Platz 17“, sagt der Coach angesichts der fehlenden Erfahrung bei seinen Schützlingen. Bestätigt wurde der 43-Jährige am vergangenen Wochenende, als es zum Auftakt ein deutliches 0:3 bei Hansa Rostock setzte. „Gegen Koblenz wird es für uns aber nicht einfacher“, warnt Scharinger. (sab)

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 30. Juli 2010, Seite 11.
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 31, 2010 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

TuS spielt in Aalen
Fußball: Erster Sieg?

Koblenz. Gelingt TuS Koblenz am Samstag der erste Sieg in der Dritten Liga? Am zweiten Spieltag müssen die Schützlinge von Trainer Petrik Sander beim Aufsteiger VfR Aalen ran. Die Schwaben kassierten am ersten Spieltag ein 0:3 bei Hansa Rostock. Doch Sander will sich von dem Resultat nicht täuschen lassen. „Die Aalener haben in Rostock anfänglich ganz gut mitgespielt“, sieht der Coach seine Mannen vor einer schweren Aufgabe. Zumal noch keiner bei der TuS so richtig weiß, wo die Mannschaft nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Ahlen eigentlich steht. Sanders Konzept in Aalen: Druck machen und das Team des Gastgebers zu Fehlern zwingen – dann klappt es vielleicht mit dem ersten Saisonsieg.

RZ Koblenz und Region vom Samstag, 31. Juli 2010, Seite 9.
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